03 | 12 | 2016

Ein „Herz“ für Kinder

 

Helbing GmbH spendet für Echokardiographiegerät

 

 

Der Ruppichterother Unternehmer Ralf Helbing (Helbing GmbH Junkersaurenbach) zeigte wieder einmal ein „Herz für Kinder“. Er übergab jetzt an den Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., Wolfgang Herr, einen Scheck und füllte damit den  Finanzierungstopf für die Anschaffung eines mobilen Echokardiographiegerätes für die Universitätsklinik Bonn.

Helbing setzte damit den Spendenmarathon fort und ließ die „rote Quecksilbersäule“ des Spendenbarometers der Fördergemeinschaft weiter in die Höhe schnellen. „Mit der heutigen Scheckübergabe haben wir nun bereits über zehn Prozent der Anschaffungskosten für das mobile Echogerät zusammen“, freute sich Heer. In den kommenden Wochen sollen weitere Spenden von regionalen Unternehmen in fünfstelliger Höhe folgen, damit die Finanzierung des knapp 70.000 Euro teuren Herzfehler-Diagnosegerätes Schritt für Schritt realisiert werden kann.  „Mit der Spende der Firma Helbing und den uns für die nächsten Wochen angekündigten weiteren Zuwendungen von Unternehmen aus der Region rückt der Zeitpunkt, zu dem wir das Gerät kaufen können, deutlich näher. Und das ist auch gut so, denn die Bonner Kinderkardiologen benötigen das mobile Echo dringend für die präzise und ortsunabhängige Diagnostik angeborener Herzfehler“, erläuterte Herr.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, ein im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettendes Gerät anzuschaffen“, so Helbing. „Als Vater zweier gesunder Kinder wie auch als erfolgreicher Unternehmer sehe ich mich regelmäßig in der Pflicht, zur Verbesserung des Gemeinwohls in der Region beizutragen.“ Seit zehn Jahren verzichtet die Helbing GmbH darauf ihren Kunden in der Vorweihnachtszeit Geschenke zukommen zu lassen. „Das eingesparte Geld geht regelmäßig an einen guten Zweck‘, erklärte Helbing.

Mit den mobilen Echokardiographiegeräten in der Größe eines Notebooks können unabhängig vom Standort der Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt absolut genaue Diagnosen hinsichtlich angeborener Herzfehler gestellt werden. Der Herzspezialist kann somit im Verdachtsfall den kleinen Patienten aufsuchen, belastende Transporte lassen sich auf diese Weise vermeiden. Gerade für die Bonner Kinderkardiologen, die nicht nur auf dem weitläufigen Gelände der Uni-Klinik, sondern auch im weiten Umkreis im Einsatz sind, ist die Mobilität des Gerätes ein enormer Vorteil. Im Notfall kann die Vorbereitung einer Operation unmittelbar eingeleitet werden, da die Daten der Diagnostik auf einem mobilen Datenträger gespeichert werden und der operierenden Klinik direkt zur Verfügung gestellt werden können.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Jedes 100. Neugeborene,zwischen 6.000 und 7.000 Kinder jährlich allein in Deutschland, kommt mit dieser häufigsten Organfehlbildung zur Welt. Ohne adäquate ärztliche Versorgung würden viele von ihnen die ersten Lebenstage nicht überstehen. Mit fachkompetenter Behandlung und optimaler medizinisch-technischer Ausstattung haben heute jedoch über 95 Prozent der Betroffenen die Chance aufzuwachsen wie andere - herzgesunde - Kinder auch.